ChartupdateNº 7··3 Min. Lesezeit

Krypto 7

Der Kryptomarkt hat zwei zähe Wochen hinter sich, und trotzdem gehen wir aus diesem Update mit zwei konkreten Nachkauf-Gelegenheiten raus. Bei Bitcoin und Ethereum bleiben wir dagegen geduldig. Warum, steht unten.


Solana: Welle 2 läuft, erste Tranche denkbar

Charttechnik:

  • Solana hat einen schönen Ausbruch hingelegt, den wir als Welle 1 zählen
  • Die aktuelle Gegenbewegung werten wir als Welle 2
  • Für uns ist das ein sehr guter Zeitpunkt für den ersten Nachkauf, auch wenn wir persönlich noch an Kurse unter 100 Dollar glauben
  • Deshalb gilt wie immer: in Tranchen kaufen, nicht alles auf einmal rausfeuern

Bei rund 104 Dollar steht Solana knapp über der Marke, die wir noch erwarten. Wer sich die Flows anschaut, sieht die typische Welle-2-Stimmung: Die Solana-ETFs hatten zuletzt an jedem einzelnen Handelstag Abflüsse. Genau in solchen Phasen steigen die aus, die dem Ausbruch nie getraut haben. Wir nutzen das für die erste Tranche und halten Pulver für den Bereich unter 100 trocken.


Bitcoin: Neues Zwischenhoch, aber noch kein Bullenmarkt

Charttechnik:

  • Bitcoin hat ein neues Zwischenhoch oberhalb des Ausbruchs aus dem Mai markiert
  • Einen sicheren Bullenmarkt sehen wir darin noch nicht, denn bisher wurde zu wenig korrigiert, um die Bewegung zu bestätigen
  • Wir rechnen deshalb mit noch einmal fallenden Kursen unter 60.000 Dollar, in den Bereich um 50.000 Dollar
  • Erst danach erwarten wir eine nachhaltige Aufwärtsbewegung und einen neuen Bullenmarkt

Von den aktuellen rund 83.000 Dollar wären das gut 40 Prozent nach unten. Klingt viel, passt aber zum Bild: Die Bitcoin-ETFs hatten die zweite Abflusswoche in Folge, die institutionelle Nachfrage hält im Moment nicht dagegen. Dazu kommt die Zinsfrage. Mit 3,7 Prozent Inflation im September steht eine weitere Fed-Erhöhung bis Dezember wieder ernsthaft im Raum, und das schmeckt keinem Risiko-Asset. Wir sehen 50.000 nicht als Untergang, sondern als den Preis, zu dem wir den nächsten Bullenmarkt einsammeln wollen.


Ethereum: Die Erholung war nur eine Welle B

Charttechnik:

  • Ethereum hatte eine kleine Aufwärtsbewegung, verkauft diese aber schon wieder ab
  • Wir werten sie deshalb als Welle B
  • Die Korrektur endet erst mit einem neuen Tief bei ca. 1.000 Dollar, dort sehen wir das Bottom der Welle 2

Die Flows sprechen eine deutliche Sprache: Die Ether-ETFs haben die dritte Abflusswoche in Folge hinter sich, im Oktober sind schon knapp eine Milliarde Dollar abgeflossen. Das ist der schwächste Monat des ganzen Jahres. Ethereum bleibt für uns der Wert im Kryptomarkt, bei dem sich Geduld am meisten auszahlt. Unter 1.000 Dollar wird es spannend, vorher nicht.


Hyperliquid: Top punktgenau getroffen, Welle 4 hat begonnen

Charttechnik:

  • Hyperliquid hat sich perfekt nach unserer Analyse verhalten und das Top der Welle 3 präzise in unserer Zielzone gefunden
  • Jetzt korrigiert der Kurs und hat die Zielzone der Welle 4 bereits berührt
  • Ein erster Nachkauf ist durchaus möglich
  • Wir gehen allerdings davon aus, dass der Kurs unter 70 und vielleicht sogar knapp unter 60 Dollar fällt

Das Allzeithoch lag bei knapp 98 Dollar am 23. September, aktuell stehen wir um die 79. Fundamental läuft es weiter in die richtige Richtung: Pump.fun hat letzte Woche Perpetual Futures direkt in seine App eingebaut, gehandelt wird über die Orderbücher von Hyperliquid. Und mit Ripple Prime bietet jetzt auch ein institutioneller Broker Swaps über das Protokoll an. Jeder neue Zugang heißt mehr Volumen, mehr Gebühren und damit mehr Rückkäufe des eigenen Tokens. Die Korrektur ist also keine Frage des Geschäfts, sondern ganz normales Luftholen nach einer starken Welle 3.


Fazit

Zwei Werte liefern gerade Einstiege: Solana in der Welle 2 und Hyperliquid in der Zielzone der Welle 4, bei beiden mit Luft für eine zweite Tranche weiter unten. Bitcoin und Ethereum lassen wir kommen. Unsere Zählung spricht für 50.000 bzw. 1.000 Dollar, und dort wollen wir kaufen, nicht auf halbem Weg.

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Eigene Einschätzung und Research, keine Anlageberatung. Kurse und Kennzahlen aus der 60-Sekunden-Tabelle, bis zu 20 Minuten verzögert.